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Mobbingtagebuch aus einer Primarschule

  • 5. Feb.
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 23. Feb.

September 2025: Auf dem Weg in die Schule schlägt sich aus bis heute unbekannten Gründen ein Schüler massiv den Kopf auf. Fotos über die Tragweite der Verletzungen wurden von Hood & Holmes begutachtet. Als der Schüler am Mittag nach Hause kommt, sind die Eltern schockiert und gehen davon aus, dass etwas auf dem Heimweg passiert ist. Fassungslos mussten die Eltern erfahren, dass der Schüler den ganzen Vormittag mit zahlreichen Schürfwunden und Schwellungen im Gesicht und am Hinterkopf in der Schule verbracht hatte, ohne dass die Eltern von der Klassenlehrerin informiert wurden – was bei einem Kind in der unteren Primarschule mit offenen Wunden und Schwellungen im Gesicht absolut inakzeptabel ist.


 verletztes Kind in der Schule
verletztes Kind in der Schule


Oktober bis Dezember 2025: In der Folge häufen sich die suspekten Aktionen der Klassenlehrerin. An einem Mittag stellt das Kind den Eltern die Frage: Warum seine Lehrerin ein trauriges Gesicht macht und sagt «da gibt es nichts zu meckern », wenn sie ihm an der mündlichen Prüfung im Fach Englisch die Maximalnote geben muss? Warum freut sie sich nicht? Er versteht die Reaktion nicht und es irritiert ihn. Etwas später erlebt der Junge ähnliches im Turnunterricht. Da es dem Jungen den Kopf nicht zu liess, dass er den Handstand nicht konnte, hatte er einige Male zu Hause geübt. Als er an der Turnprüfung den Handstand problemlos absolvieren konnte, zeigte sich die Lehrerin sichtlich frustriert und quittierte den Einsatz mit den Worten «Wieso kannst du das jetzt plötzlich?» anstatt wie man es erwarten könnte mit einem positiven Feedback. Die Freude des Kindes, dass er es geschafft hatte, verwandelte sich sehr schnell in ein trauriges Gefühl. Nun ist es unter der Verantwortung der Schulleitung schon die zweite Lehrerin, welche ihn demütigt.

 

Januar 2026: Zu Beginn des Jahres bringt das Kind eine Prüfung zum Signieren nach Hause. Die Eltern schauen die Prüfung kurz an und fragen das Kind warum denn zwei seiner Antworten falsch sein sollten. Auch das Kind versteht es nicht. Ein Fehler davon ist kein Fehler und wurde falsch korrigiert. Der zweite Fehler weist auf ein weiteres Problem dieser Schule unter der aktuellen Leitung hin, nämlich, dass das Kind den Lehrern in zahlreichen Belangen intellektuell und auch in Sachen Wissen überlegen ist. Der Horizont der Lehrerin reicht nicht aus, um seine korrekten Gedankengänge nachvollziehen zu können.


Ähnlich geht es einem Lehrerkollegen, welcher das Kind vor versammelter Klasse zu einem Mathematikduell herausfordert, was grundsätzlich schon fragwürdig ist. Das Duell entscheidet der Schüler nicht nur klar für sich, weil er viel schneller ist, vielmehr muss das Kind den Lehrer auch noch auf dessen Fehler hinweisen. Im Wissen um dieses für ihn demütigende Ereignis erstaunt es nicht, dass dieser Lehrer in einem Zwischenfall anfangs Januar Partei für einen anderen Schüler ergreift und das Kind auffordert, die Znünibox des anderen Schülers zu ersetzen. Konkret wurde das Kind, vom neidischen Schüler außerhalb der Schneeballzone und trotz mehrmaliger Kommunikation des von der Schule verlangten „Stopps“ mehrmals mit Schnee beworfen. Als das Kind sich abwendet und versucht davon zu laufen, stellt der Schüler ihm nach und attackiert ihn von hinten. Das Kind wehrt sich und bei diesem Kampf nimmt die Znünibox des Angreifers Schaden. In der Folge ersetzt die Schulleitung dem neidischen und gewalttätigen Angreifer, welcher mehrfach gegen die Schulregeln verstößt, die Znünibox quasi als Belohnung für seinen Angriff. Es sind nun in der Zwischenzeit 3 Jahre physische und psychische Gewalt, welche der Schüler ohne Konsequenzen erdulden muss.


Leider gehen auch die negativen Erfahrungen mit der Klassenlehrerin weiter, welche jede Frage plötzlich mit dem Schulleiter absprechen muss. Zwei Wochen vor Zeugnisabgabe findet das Standortgespräch statt, in der die Lehrerin mit absurder Argumentation das Kind in Sozialkompetenz schlecht zu bewerten beabsichtigt. Die Frage nach der Begründung bringt sie arg in Erklärungsnot. Jeder, der das Kind kennt, würde sich an der Stirne kratzen. Die beabsichtige Beurteilung und auch zahlreiche Beurteilungen von anderen Lehrern können bei Hood & Holmes eingesehen werden. Fakt ist, dass das Defizit vielmehr bei der Klassenlehrerin und dem Schulleiter liegt. In der Folge macht die Lehrerin, um sich aus der Affäre zu ziehen, am Elternbesuchstag an der Schule weitere diffamierende Bemerkungen, denn eine Mutter lobt das Kind in exakt einer Sozialkompetenz, in welcher es nach der Klassenlehrerin so schlecht sein sollte und die Klassenlehrerin hört mit.


In den zwei Wochen zwischen Standortgespräch und Zeugnisabgabe setzt die Lehrerin eine Prüfung in einem Fach an, bei dessen Bewertung einzig das Ermessen der Lehrerin ausschlaggebend ist. Zudem erhellt der Zusammenhang der Prüfung zum Fach nicht. Offenbar geht es einzig darum, kurz vor Zeugnisabgabe nach Blieben die Endnoten auf oder abzurunden. Das Kind kommt in den Genuss einer Verschlechterung der Zeugnisnote, welche noch vor zwei Wochen am Standortgespräch kommuniziert worden ist. Damit sie das bewerkstelligen kann, muss sie sogar beim Zusammenrechnen mogeln und tippexen.


fragwürdige Prüfung
fragwürdige Prüfung und Benotung

 
 

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