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Eine schlechte Vorbereitung für unsere Zukunft: Kaputtes Schulsystem

  • Autorenbild: Hood
    Hood
  • 19. Dez. 2025
  • 4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 19. Dez. 2025

Die Geschichte, welche sich aktuell in einer Nidwaldner Gemeinde abspielt, ist ein Negativbeispiel, das sich in unserem Rechtsstaat nie wieder wiederholen darf und worauf unsere Gesellschaft nicht stolz sein kann. Nachdem eine Familie beinahe ihr Kind aufgrund katastrophalen Versagens der Schulleitung verloren hatte, dieses Kind vorher schon von einem Mitschüler sexuell belästigt worden war und beinahe ein Auge bei einer Attacke desselben Schülers verloren hatte, dieses Kind in der Folge aufgrund der Unfähigkeit der Schulleitung von seinen besten Freunden getrennt wurde, damit diese ihr Gesicht wahren kann, wird es zusätzlich auch schulisch im Regen stehen gelassen, denn eine besondere Begabung wird an dieser Schule nicht als Geschenk und Berufung empfunden, sondern eher im Gegenteil.

 

Was viele vielleicht nicht wissen, ist, dass Kinder mit besonderer Begabung den Eltern einen Mehraufwand bescheren. Sie sind Ausreisser in die andere Richtung von Kindern mit geistigen Defiziten, mit dem Unterschied, dass die Gesellschaft grösstenteils diesen Kindern die ihnen benötigte besondere Betreuung verneint. Die Begabung solcher Kinder kann so extrem sein, dass sie, wenn sie motiviert sind und nicht unterdrückt werden, schlichtweg überall auffallen, sei es im Sportverein oder bei anderen ausserschulischen Aktivitäten, oft leider jedoch nicht bei den Verantwortlichen der Schule.  Diese schauen möglicherweise bewusst weg oder haben das Kind vielleicht schon so frustriert, dass er gar nicht mehr leisten will. Bei dem einen Kind fällt die Begabung sogar einem neidischen Mitschüler auf, welcher nach Zurückweisung seines sexuellen Annäherungsversuches den Schüler in der Folge über Jahre terrorisiert. Die Schule ist in diesem Fall vor allem bemüht, das Opfer schulisch klein zu halten und den Aggressor zu schützen. Sie sprechen sich auf Anfrage sogar klar dagegen aus, dass ein Zweitklässler an einem Wettbewerb für Dritt- und Viertklässler teilnehmen kann. Als die Eltern aber die Erlaubnis von den Organisatoren bekommen, kann die Schule auch nichts mehr dagegen tun. So kommt es wie es kommen musste: Der Schüler gewinnt als Zweitklässler den Wettbewerb für Dritt- und Viertklässler in der Gemeinde. Die involvierten Lehrer geben sich im ersten Moment ganz überrascht und bekommen vom Kanton den Auftrag, etwas zu unternehmen, um den Schüler dann in der Folge weiterhin zu ignorieren und nichts für ihn zu unternehmen. Die Aussage einer Lehrerin «zeig uns was du kannst, und dann geht es weiter» kann an Hohn und Absurdität kaum übertroffen werden, denn der Schüler könnte ohne Probleme auf einen Schlag drei Klassen überspringen. Damit wird das Kind gezwungen, sich ein weiteres Jahr zu langweilen, Zeit abzusitzen und sich schikanieren zu lassen. Schon vor dem Wettbewerb hat die Kaltstellung des Schülers zu wirken begonnen. Er bekommt Schlafprobleme. Der Junge konzentriert sich in der Folge auf den Sport und andere ausserschulischen Aktivitäten. Zum richtigen Zeitpunkt bekommt er aufgrund seiner Begabung ein Stipendium von einer namhaften Stiftung, damit er wenigstens ausserschulisch gefördert werden kann. Seine Stimmung verbessert sich ein bisschen. Aber nicht lange, man lässt ihn Unverständnis über seine Bedürfnisse und Neid spüren. Also wieder ein Nullsummenspiel, aber nichtsdestotrotz gibt es zum Glück solche Stiftungen, welche sich für begabte Schüler(innen) einsetzen.

 

8 Jähriger zeichnet seine Schule
Zeichnung eines 8 Jährigen Schülers

Wie angesprochen wird der Schüler seit dem Kindergarten anfangs "sexuell", später verbal und mit physischer Gewalt belästigt. Die Eltern haben sehr viel Glück, dass er nicht von einem Auto überfahren wurde, da der Übeltäter ihm über eine stark befahrene Strasse nachstellte, oder er ein Auge verlor, als er ihm mit einem spitzen Stock in den Kopf stach. Die Schulleitung schützte nachweislich seit Beginn nicht die Opfer, sondern den Übeltäter, welcher ohne irgendwelche ersichtlichen adäquaten Konsequenzen sein abnormales Verhalten in der Zwischenzeit auch an diversen anderen Schülern und Schülerinnen auslebte. Bildlich gesprochen: Alles, was unten hinausragt, muss nach oben geschoben werden und alles, was überragt, wird abgeschnitten. Es ist die Rede davon, dass Gewalt seine Sprache sei. Unter anderem wurde auch die jüngere Schwester von besagtem Schüler attackiert. Wenn der begabte Schüler in der Schule attackiert wird, wird er als Opfer plakativ an die Seite gesetzt und der Täter geschützt, denn er darf weiterspielen. Die Schulleitung geht sogar so weit, dass sie aus dem Problemschüler kurzerhand zwei Problemklassen schafft, um ihn zu schützen, und hat ohne vorangehende Kommunikation mit den Eltern und Schülern zwei sonst gut funktionierende Klassen auseinandergerissen. Im Hintergrund laufen diverse Verfahren aufgrund des Verhaltens des einen Kindes und dem diktatorischen Auftreten der Schulleitung, welche dem Bildungsauftrag für den Schüler ungenügend nachkommt und ihn auch nicht schützt. In eine andere Klasse weg von seinen Freunden versetzt wurde dann aber das Opfer und nicht der Übeltäter, was jedoch das Problem nicht löst, sondern eher noch verschlimmert und aufzeigt, wie einseitig und kurzsichtig die Schulleitung agiert.

 

Das Klima an dieser Schule sowie die gesetzten Prioritäten wirken auf den Schüler destruktiv, sodass er - sehr motiviert in die erste Klasse gestartet - bereits nach zwei Jahren komplett die Freude an der Schule verloren hat, weil er völlig unterfordert ist, von einem Schüler und einer Lehrperson - diese hat ihm u.a. vorgeworfen einen Taschenrechner zu benutzen, denn so schnell ohne Hilfe rechnen sei nicht möglich – schikaniert wird, während die Schulleitung offenbar tatenlos zuschaut, ja dieses Verhalten gar schützt. Seine Reaktion: Er wartet jetzt immer, bis die erste Person Prüfungen abgibt und gibt dann halt als zweiter ab. Und da er immer warten muss und auch schon mehrfach angeherrscht wurde, wenn er sich bei der Lehrperson meldet, hat er angefangen sich selbst Aufgaben zu stellen. Er hat in einzelnen Prüfungen sogar angefangen bewusst Fehler einzubauen, damit er Teil der Herde werden kann.

 

Wenn Eltern sich zu wehren wagen und aus der Herde treten, werden sie mit herkunftsrassistischen Parolen angegangen - nicht nur der Schüler, sondern auch Eltern, welche sich wehren wollen, werden mundtot gemacht.

 

Aber eigentlich hätte die Schule andere Sorgen als einen begabten Schüler zu unterdrücken. Seit der neue Schuleiter im Amt ist, verzeichnet die Schule konstant hohe Personalfluktuationen, gepaart mit ansteigendem Personalaufwand. Der zerstückelte «Headcount» allein ist für diese eher kleine Schule ein Irrsinn. Die Inkompetenz des Schulleiters hinterlässt überall seine Spuren. Aber dafür werden Budgets offenbar gerne erhöht - sogar überschossen.

 
 

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